Erinnerungen...
...derzeit versuche ich mein Leben zu betrachten. Warum fängt man Dinge an und bringt sie nicht zu Ende? Warum gibt es den eisernen Willen und dann doch den inneren Schweinehund, den man bekämpfen muss um den eisernen Willen in den Vordergrund zu stellen? Ich beschäftige mich derzeit mit den Fragen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich glaube nicht an Weltuntergänge, die werden uns jedes Jahr vorausgesagt und bisher hat es uns noch nicht erwischt. Klar kann jederzeit ein Komet auf die Erde knallen und die gesamte Menschheit ist ausgelöscht, aber wie man sieht ist das vor zig Millionen Jahren einmal passiert und die Technik heute kann soetwas schon irgendwie abwehren. Wie auch immer sie das schaffen, das ist deren Job, nicht meiner. Ich befasse mich mit den Dingen, die ich kann.
Wie ich Melly schon geschrieben habe, habe ich früher sehr viel geschrieben. Es hat mich beruhigt, abgelenkt, es hat mir Freude und Spaß gemacht. Es hat mir das gegeben, was ich zum Leben brauchte, was mir wichtig war. Mein innerer Ruhepol. Die gewisse Abwechslung, die ein Mensch haben sollte. Durch die vielen Umzüge in verschiedene Klassen damals habe ich mein "Hobby" irgendwann aufgegeben. Es gab plötzlich wichtigeres im Leben als das Schreiben. Eine Zeit lang ging es noch weiter, aber das waren nicht mehr die eigenen Sachen, nein es waren Freundschaftsbücher, die man mit Leuten teilte. Da konnte man nie das los werden, was man los werden musste und sollte, es waren nur die alltäglichen Dinge im Leben, die man am selbigen Tag oder in der Woche erlebt hat und auch Lästereien anderen gegenüber, die von mir meistens so gewählt wurden, dass ich mir bei Streitigkeiten nichts vorzuwerfen hatte, wenn der Gegenüber hasserfüllt dem Beschuldigten die Seiten zeigte. Ich wusste schon immer, wie weit man gehen kann und wie schlimm es sein könnte, sollte besagte Person es heraus finden. Ich war noch nie der großartige Lästerfreund. Am Anfang um mich einzufügen hab ich klar mitgemacht, aber meistens habe ich mich mit den Leuten über die gelästert wurde eher angefreundet, weil ich sie nach und nach besser kennen lernte und wirklich sah, um was für Menschen es sich handelt. Ich bin der festen Überzeugung, dass man sich Urteile bilden darf, aber wenn man jemanden nicht kennt, dann sollte man auch nicht schlecht über ihn reden. Wer weiß, was dahinter steckt. Auch in meine eigenen Tagebücher habe ich nie wirklich das geschrieben, was eigentlich für einen selbst hineingehörte. Das lag einfach daran, dass ich immer dachte, wenn das jemand findet und liest, dann weiß er wenigstens nichts. Tja, so gesehen habe ich alles, was ich wirklich verarbeiten musste in mich hinein gefressen, denn auch meinen Freunden konnte ich nicht soweit vertrauen, dass ich ihnen so etwas erzählt habe. Einmal bin ich schwach geworden und habe meinen Gefühlen freien Lauf gelassen, nach dem Tod meiner Oma. Bloß bin ich zur falschen Person gelaufen. Sie hat es nicht ausgenutzt, die Schwäche die ich gezeigt habe, aber sie hat die Gestik falsch interpretiert und bildete sich schnell ein falsches Urteil. Zum Glück begannen gleich für mich die Sommerferien, so dass ich als ich wieder kam nach den (für mich) 7 Wochen alles vergessen war. Eine wahre Freundin hätte mich gefragt, ob bei mir alles ok ist, ob es mir besser geht, wie es war, ob ich alles irgendwie verarbeiten konnte. Aber dem war nicht so. Wem soll man also etwas erzählen? Wo soll man hin mit den inneren Gefühlen? Ich denke, dass von damals sehr viel hängen geblieben ist, was heute mein Leben beeinflusst, was das Thema angeht, Leute kennen zu lernen, sich zu öffnen, jemanden zu vertrauen. Und so schwelge ich nun in meinen Erinnerungen an das was war, was ist und was kommen könnte....
Wie ich Melly schon geschrieben habe, habe ich früher sehr viel geschrieben. Es hat mich beruhigt, abgelenkt, es hat mir Freude und Spaß gemacht. Es hat mir das gegeben, was ich zum Leben brauchte, was mir wichtig war. Mein innerer Ruhepol. Die gewisse Abwechslung, die ein Mensch haben sollte. Durch die vielen Umzüge in verschiedene Klassen damals habe ich mein "Hobby" irgendwann aufgegeben. Es gab plötzlich wichtigeres im Leben als das Schreiben. Eine Zeit lang ging es noch weiter, aber das waren nicht mehr die eigenen Sachen, nein es waren Freundschaftsbücher, die man mit Leuten teilte. Da konnte man nie das los werden, was man los werden musste und sollte, es waren nur die alltäglichen Dinge im Leben, die man am selbigen Tag oder in der Woche erlebt hat und auch Lästereien anderen gegenüber, die von mir meistens so gewählt wurden, dass ich mir bei Streitigkeiten nichts vorzuwerfen hatte, wenn der Gegenüber hasserfüllt dem Beschuldigten die Seiten zeigte. Ich wusste schon immer, wie weit man gehen kann und wie schlimm es sein könnte, sollte besagte Person es heraus finden. Ich war noch nie der großartige Lästerfreund. Am Anfang um mich einzufügen hab ich klar mitgemacht, aber meistens habe ich mich mit den Leuten über die gelästert wurde eher angefreundet, weil ich sie nach und nach besser kennen lernte und wirklich sah, um was für Menschen es sich handelt. Ich bin der festen Überzeugung, dass man sich Urteile bilden darf, aber wenn man jemanden nicht kennt, dann sollte man auch nicht schlecht über ihn reden. Wer weiß, was dahinter steckt. Auch in meine eigenen Tagebücher habe ich nie wirklich das geschrieben, was eigentlich für einen selbst hineingehörte. Das lag einfach daran, dass ich immer dachte, wenn das jemand findet und liest, dann weiß er wenigstens nichts. Tja, so gesehen habe ich alles, was ich wirklich verarbeiten musste in mich hinein gefressen, denn auch meinen Freunden konnte ich nicht soweit vertrauen, dass ich ihnen so etwas erzählt habe. Einmal bin ich schwach geworden und habe meinen Gefühlen freien Lauf gelassen, nach dem Tod meiner Oma. Bloß bin ich zur falschen Person gelaufen. Sie hat es nicht ausgenutzt, die Schwäche die ich gezeigt habe, aber sie hat die Gestik falsch interpretiert und bildete sich schnell ein falsches Urteil. Zum Glück begannen gleich für mich die Sommerferien, so dass ich als ich wieder kam nach den (für mich) 7 Wochen alles vergessen war. Eine wahre Freundin hätte mich gefragt, ob bei mir alles ok ist, ob es mir besser geht, wie es war, ob ich alles irgendwie verarbeiten konnte. Aber dem war nicht so. Wem soll man also etwas erzählen? Wo soll man hin mit den inneren Gefühlen? Ich denke, dass von damals sehr viel hängen geblieben ist, was heute mein Leben beeinflusst, was das Thema angeht, Leute kennen zu lernen, sich zu öffnen, jemanden zu vertrauen. Und so schwelge ich nun in meinen Erinnerungen an das was war, was ist und was kommen könnte....
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