Einfache Träume?
Mein Schatz und ich haben uns letztens im Bett unterhalten. Er hatte die Nacht davor einen Alptraum. Vom Gefühl her fand er den Traum dennoch gut, obwohl es ein Alptraum war. Er verspürte so ein Kribbeln und ein Gefühl von Angst, aber gerade das Feeling hat ihn interessiert. Daraufhin haben wir uns allgemein über Träume unterhalten und was sie zu bedeuten haben könnten. Warum träumt man Dinge, die nie wahr werden können und warum träumt man Dinge, die man selber in die Hand nehmen kann, um sie genauso so zu gestalten, wie es in dem Traum vorkam? Was wollen Träume uns damit sagen? Und was ich mich immer wieder frage, kann man Träume kontrollieren? Wenn ich zum Beispiel einen Alptraum habe, dann kann ich meine innere Stimme dazu bewegen zu sagen "mach die Augen auf, mach die Augen auf...", solange, bis ich die Augen auf mache. Wenn ich einen schönen Traum habe und ich nicht durch ein Wecker klingeln gestört werde, kann ich meiner inneren Stimme sagen, bitte noch weiter träumen oder mir die Träume manchmal auch so gestalten, wie ich sie gerne beenden würde. Kontrolliere ich was ich da träume? Geht so etwas? Ich finde es faszinierend, aber auch ein bisschen Angst einflößend. Ich meine, wenn man schon seine Träume steuern kann. Ist das so richtig? Sollte man das können dürfen?
Ich habe einmal von meinem eigenen Tod geträumt und seit dem habe ich Angst, dieses Gefühl wieder neu erleben zu müssen. Es war schrecklich. Ich kann mich daran erinnern, dass ich irgendwo im Schnee unterwegs war. Es machte so den Eindruck von einer Bobrodelbahn, aber halt mit viel Schnee bedeckt. Alles war weiß. Ich war auf der Flucht. Vor was? Weiß ich nicht mehr. Ich hatte mich versteckt hinter einem kleinen Schneehügel. Als ich hervorkam und mich umdrehte schoss jemand auf mich. Zweimal hat er mir in die Brust geschossen und ich fiel zu Boden. Meine Seele blieb stehen und konnte beobachten, wie meine Leiche auf dem Boden lag. Von da aus konnte ich alles nur noch mit meiner Seele beobachten. Es war ein merkwürdiges Gefühl. Aber auch ein freies. Man konnte mir nichts mehr antun. Ich habe mich (also die Seele) auf meine Leiche gelegt und gelauscht, aber es war nichts mehr zu machen. Mein Atem war weg, mein Herz und mein Puls waren nicht mehr zu hören. Ich lag einfach in weiß gekleidet in dem weißen Schnee. Man hätte denken können, dort liegt ein Schneehaufen. Nur mein Gesicht schaute ein bisschen rötlich daraus hervor. Blut konnte ich nicht sehen. Vielleicht sollte es so sein, vielleicht kann eine Seele so etwas nicht mehr wahrnehmen. Ich habe nicht gefroren, nur Wärme verspürt. Auch das war ein aufregendes Gefühl. Aber wenn ich bedenke, welchen Schmerz ich durchgestanden habe, als auf mich geschossen wurde. Die Millisekunden, in denen ich tot umfiel, kamen mir wie eine Zeitlupe vor. Nach kurzem zögern bin ich dann doch mit einem Schrei aufgewacht. Ich saß aufrecht in meinem Bett und schaute an mir hinab, ob ich irgendwo verwundet bin. Mein Herz pochte wie wild. Aber ich war glücklich, dass es nur ein Traum war und es beruhigt mich zu wissen, wie es ist, wenn man im Traum selber stirbt. Zukünftig weiß ich, womit ich zu rechnen habe, falls ich wieder so etwas träumen sollte.
Daher denke ich, es hat mich im inneren geprägt, dass ich jetzt versuche meine Träume zu steuern, damit ich das Gefühl nie wieder erfahren muss und rechtzeitig wach werden kann. Daher dämmern immer wieder die Worte in meinem Kopf herum, wenn ich einen Alptraum habe "mach die Augen auf, mach die Augen auf....."
Ich habe einmal von meinem eigenen Tod geträumt und seit dem habe ich Angst, dieses Gefühl wieder neu erleben zu müssen. Es war schrecklich. Ich kann mich daran erinnern, dass ich irgendwo im Schnee unterwegs war. Es machte so den Eindruck von einer Bobrodelbahn, aber halt mit viel Schnee bedeckt. Alles war weiß. Ich war auf der Flucht. Vor was? Weiß ich nicht mehr. Ich hatte mich versteckt hinter einem kleinen Schneehügel. Als ich hervorkam und mich umdrehte schoss jemand auf mich. Zweimal hat er mir in die Brust geschossen und ich fiel zu Boden. Meine Seele blieb stehen und konnte beobachten, wie meine Leiche auf dem Boden lag. Von da aus konnte ich alles nur noch mit meiner Seele beobachten. Es war ein merkwürdiges Gefühl. Aber auch ein freies. Man konnte mir nichts mehr antun. Ich habe mich (also die Seele) auf meine Leiche gelegt und gelauscht, aber es war nichts mehr zu machen. Mein Atem war weg, mein Herz und mein Puls waren nicht mehr zu hören. Ich lag einfach in weiß gekleidet in dem weißen Schnee. Man hätte denken können, dort liegt ein Schneehaufen. Nur mein Gesicht schaute ein bisschen rötlich daraus hervor. Blut konnte ich nicht sehen. Vielleicht sollte es so sein, vielleicht kann eine Seele so etwas nicht mehr wahrnehmen. Ich habe nicht gefroren, nur Wärme verspürt. Auch das war ein aufregendes Gefühl. Aber wenn ich bedenke, welchen Schmerz ich durchgestanden habe, als auf mich geschossen wurde. Die Millisekunden, in denen ich tot umfiel, kamen mir wie eine Zeitlupe vor. Nach kurzem zögern bin ich dann doch mit einem Schrei aufgewacht. Ich saß aufrecht in meinem Bett und schaute an mir hinab, ob ich irgendwo verwundet bin. Mein Herz pochte wie wild. Aber ich war glücklich, dass es nur ein Traum war und es beruhigt mich zu wissen, wie es ist, wenn man im Traum selber stirbt. Zukünftig weiß ich, womit ich zu rechnen habe, falls ich wieder so etwas träumen sollte.
Daher denke ich, es hat mich im inneren geprägt, dass ich jetzt versuche meine Träume zu steuern, damit ich das Gefühl nie wieder erfahren muss und rechtzeitig wach werden kann. Daher dämmern immer wieder die Worte in meinem Kopf herum, wenn ich einen Alptraum habe "mach die Augen auf, mach die Augen auf....."
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