Oje Oje, ich sag es ja...
...bei uns läuft es rund, ich würde gerne mehr Glück und Freude an die Leute verteilen. Irgendwann kommt bestimmt auch ne schlechte Zeit für uns, aber derzeit haben wir viel Glück und ich könnte einiges abgeben. Würde ich gerne, wenn man könnte.
Gestern haben wir schlechte Nachrichten erfahren. Mein SchwiePa hat angerufen und war völlig verzweifelt und am Weinen. Durch Zufall hat er in seinem Mund am Unterkiefer einen schwarzen bzw. dunklen Fleck bemerkt und ist zum Arzt gegangen. Es wurde sofort als Notfall eingestuft und ein Röntgen und eine Thomografie gemacht und es hat sich heraus gestellt, dass er eine Zyste hat, die auf den Knochen drückt. Das Problem dabei ist, dass er die ja schon ewig haben muss und der Knochen dadurch abgerieben ist und hauchdünn ist, so dass mit jeder Bewegung sein Kiefer brechen könnte. Er hat panische Angst, ist total verzweifelt. Er wird (erst) am Donnerstag operiert, muss super vorsichtig sein, darf sich nicht falsch bewegen und schlürft nur Suppe. Dabei haben sie fest gestellt, dass er oben am Gaumen auch eine hat mit dem gleichen Problem, nur dass die noch nicht so weit fort geschritten ist. Die wird dann auch gleich mit weg gemacht. Bloß ich sag mal so, eine Woche kann ganz schön lang sein, vor allem wenn man übervorsichtig an die ganze Sache ran gehen muss. Zu allem Überfluss muss bei der OP ja alles gerichtet werden, so dass ihm alle Zähne unten und oben entfernt werden müssen und er eine Woche lang ohne auskommen muss, da ja alles verheilen muss. Danach werden ihm künstliche Zähne eingesetzt und wie sollte es anders sein, die Kosten muss der Patient tragen. Ist das nicht ungerecht? Ich meine, wozu zahlt man denn jahrelang in eine Krankenkasse in das Gesundheitssystem ein, wenn man letztendlich doch nur wieder auf den Kosten selber hängen bleibt? Was natürlich noch erschwerend hinzu kommt, er ist von Beruf LKW-Fahrer, das heißt, er lebt hauptsächlich von Spesen, weil das Gehalt einfach zu knapp ist. Da er immer viel und gut arbeitet hat er ungefähr das doppelte im Monat an Gehalt, wenn er die Spesen mit einberechnet. Die fallen jetzt durch die Krankheit natürlich weg, da er nun schon die ganze Woche krank geschrieben ist, dann die nächsten beiden mindestens auch noch. Tja und dann hat er hinterher auch noch die Kosten für die Zähne. Oh man, es tut mir so leid. Wir wissen nicht, was wir machen sollen. Helfen können wir nicht. Wie denn auch, wir würden es wahrscheinlich eher schlimmer machen. Ist das nicht schrecklich? Oh man, man muss wirklich heutzutage jeden Mist versichern lassen um später ne Chance auf ein ordentliches Leben im gewissen Alter zu haben. Schlimm, als ob er etwas dafür kann, dass er Zysten am Kiefer sitzen hat. Wir drücken natürlich ganz fest die Daumen, dass er es bis Donnerstag schafft nur verstehe ich auch da nicht, warum man das in so einem Fall nicht früher operieren kann, ich meine die Risiken sind den Ärzten ja bekannt, vor allem haben sie zu ihm gesagt, wenn es bricht, dann können sie ihm nicht garantieren es noch richtig richten zu können. Warum dann erst die OP in einer Woche? Warten die auf Herausforderungen oder was? Ich meine, wenn es brechen sollte muss er auch sofort operiert werden, warum dann erst unnötig warten? Ich verstehe das nicht. Da steckt bestimmt ein System hinter, aber als normaler Bürger mit Null Kenntnissen im Ärztesystem ist das einfach total unverständlich. Verzweiflung pur, ehrlich....
find ich persönlich sehr schön das Lied
So und ein anderes Thema, mein Bruder und seine Freundin (ha, was sonst): Ihre Mutter hat die Adresse heraus bekommen und gleich mit sämtlichen Schriftstücken den Vermieter angeschrieben. Dieser steht aber auf der Seite meines Bruders und hat natürlich alles an Briefen direkt ans Jugendamt weitergeleitet. Mal sehen, was dabei heraus kommt. Ende des Monats hat seine Freundin eine Anhörung vor Gericht, wo entschieden wird, dass ihrer Mutter das Sorgerecht für sie endgültig entzogen wird. Ich hoffe sehr, dass es dann endlich besser wird, denn der Kleine hat schon die ersten Nachwirkungen aus der Zeit erlitten, in der die beiden noch bei der Mutter gewohnt hatten. Ein Beispiel: Wir haben gestern den Schrank aufgebaut, der Kleine ist gerade eingeschlafen. Meinem Bruder fällt ausversehen der Hammer aus der Hand, der Kleine zuckt total zusammen, schläft verränkt (in der Hilfestellung) weiter und 3 Minuten später fängt er mitten im Schlaf an zu weinen, dann schläft er weiter und dann ist er doch wieder wach und quängelt erst einmal ein bisschen. Seine Freundin sagt, dass hat er öfter seit der Zeit dort, denn wenn er früher geschlafen hatte kam sie irgendwann mitten in der Nacht ins Zimmer gestürmt, hat ihn praktisch aus dem Schlaf gerissen, herumgebrüllt, Türen eingetreten und alles. Nun hat er mit den Nachwirkungen zu kämpfen, ist sehr schreckhaft und hat einen leichten Schlaf, so dass er oft wach ist von nur kleineren Geräuschen. Ich hoffe sehr für ihn, dass er das noch irgendwie weg bekommen kann und nicht ewig damit zu kämpfen hat. Der arme Kleine. Aber über das Reisebett, was wir meinem Bruder geschenkt haben konnten sich die drei freuen. Hab ihr auch gleich noch ein paar Klamotten von mir mitgegeben, da sie des öfteren Pullis und T-Shirt von meinem Bruder anziehen muss, da sie nur damals Kleidung für den Kleinen mitgenommen hatte, als sie zu Hause raus ist und ihre Sachen nicht mitnehmen konnte. Und ihre Kleidung hat die Mutter jetzt verschenkt. Auch schön oder? Ich find das so krass und ich hoffe wirklich, dass das bald alles ein Ende hat, die Drei eine größere Wohnung finden können und Ruhe haben und ihr Leben genießen können.....
auch ein super schönes Lied zum Nachdenken
Gestern haben wir schlechte Nachrichten erfahren. Mein SchwiePa hat angerufen und war völlig verzweifelt und am Weinen. Durch Zufall hat er in seinem Mund am Unterkiefer einen schwarzen bzw. dunklen Fleck bemerkt und ist zum Arzt gegangen. Es wurde sofort als Notfall eingestuft und ein Röntgen und eine Thomografie gemacht und es hat sich heraus gestellt, dass er eine Zyste hat, die auf den Knochen drückt. Das Problem dabei ist, dass er die ja schon ewig haben muss und der Knochen dadurch abgerieben ist und hauchdünn ist, so dass mit jeder Bewegung sein Kiefer brechen könnte. Er hat panische Angst, ist total verzweifelt. Er wird (erst) am Donnerstag operiert, muss super vorsichtig sein, darf sich nicht falsch bewegen und schlürft nur Suppe. Dabei haben sie fest gestellt, dass er oben am Gaumen auch eine hat mit dem gleichen Problem, nur dass die noch nicht so weit fort geschritten ist. Die wird dann auch gleich mit weg gemacht. Bloß ich sag mal so, eine Woche kann ganz schön lang sein, vor allem wenn man übervorsichtig an die ganze Sache ran gehen muss. Zu allem Überfluss muss bei der OP ja alles gerichtet werden, so dass ihm alle Zähne unten und oben entfernt werden müssen und er eine Woche lang ohne auskommen muss, da ja alles verheilen muss. Danach werden ihm künstliche Zähne eingesetzt und wie sollte es anders sein, die Kosten muss der Patient tragen. Ist das nicht ungerecht? Ich meine, wozu zahlt man denn jahrelang in eine Krankenkasse in das Gesundheitssystem ein, wenn man letztendlich doch nur wieder auf den Kosten selber hängen bleibt? Was natürlich noch erschwerend hinzu kommt, er ist von Beruf LKW-Fahrer, das heißt, er lebt hauptsächlich von Spesen, weil das Gehalt einfach zu knapp ist. Da er immer viel und gut arbeitet hat er ungefähr das doppelte im Monat an Gehalt, wenn er die Spesen mit einberechnet. Die fallen jetzt durch die Krankheit natürlich weg, da er nun schon die ganze Woche krank geschrieben ist, dann die nächsten beiden mindestens auch noch. Tja und dann hat er hinterher auch noch die Kosten für die Zähne. Oh man, es tut mir so leid. Wir wissen nicht, was wir machen sollen. Helfen können wir nicht. Wie denn auch, wir würden es wahrscheinlich eher schlimmer machen. Ist das nicht schrecklich? Oh man, man muss wirklich heutzutage jeden Mist versichern lassen um später ne Chance auf ein ordentliches Leben im gewissen Alter zu haben. Schlimm, als ob er etwas dafür kann, dass er Zysten am Kiefer sitzen hat. Wir drücken natürlich ganz fest die Daumen, dass er es bis Donnerstag schafft nur verstehe ich auch da nicht, warum man das in so einem Fall nicht früher operieren kann, ich meine die Risiken sind den Ärzten ja bekannt, vor allem haben sie zu ihm gesagt, wenn es bricht, dann können sie ihm nicht garantieren es noch richtig richten zu können. Warum dann erst die OP in einer Woche? Warten die auf Herausforderungen oder was? Ich meine, wenn es brechen sollte muss er auch sofort operiert werden, warum dann erst unnötig warten? Ich verstehe das nicht. Da steckt bestimmt ein System hinter, aber als normaler Bürger mit Null Kenntnissen im Ärztesystem ist das einfach total unverständlich. Verzweiflung pur, ehrlich....
find ich persönlich sehr schön das Lied
So und ein anderes Thema, mein Bruder und seine Freundin (ha, was sonst): Ihre Mutter hat die Adresse heraus bekommen und gleich mit sämtlichen Schriftstücken den Vermieter angeschrieben. Dieser steht aber auf der Seite meines Bruders und hat natürlich alles an Briefen direkt ans Jugendamt weitergeleitet. Mal sehen, was dabei heraus kommt. Ende des Monats hat seine Freundin eine Anhörung vor Gericht, wo entschieden wird, dass ihrer Mutter das Sorgerecht für sie endgültig entzogen wird. Ich hoffe sehr, dass es dann endlich besser wird, denn der Kleine hat schon die ersten Nachwirkungen aus der Zeit erlitten, in der die beiden noch bei der Mutter gewohnt hatten. Ein Beispiel: Wir haben gestern den Schrank aufgebaut, der Kleine ist gerade eingeschlafen. Meinem Bruder fällt ausversehen der Hammer aus der Hand, der Kleine zuckt total zusammen, schläft verränkt (in der Hilfestellung) weiter und 3 Minuten später fängt er mitten im Schlaf an zu weinen, dann schläft er weiter und dann ist er doch wieder wach und quängelt erst einmal ein bisschen. Seine Freundin sagt, dass hat er öfter seit der Zeit dort, denn wenn er früher geschlafen hatte kam sie irgendwann mitten in der Nacht ins Zimmer gestürmt, hat ihn praktisch aus dem Schlaf gerissen, herumgebrüllt, Türen eingetreten und alles. Nun hat er mit den Nachwirkungen zu kämpfen, ist sehr schreckhaft und hat einen leichten Schlaf, so dass er oft wach ist von nur kleineren Geräuschen. Ich hoffe sehr für ihn, dass er das noch irgendwie weg bekommen kann und nicht ewig damit zu kämpfen hat. Der arme Kleine. Aber über das Reisebett, was wir meinem Bruder geschenkt haben konnten sich die drei freuen. Hab ihr auch gleich noch ein paar Klamotten von mir mitgegeben, da sie des öfteren Pullis und T-Shirt von meinem Bruder anziehen muss, da sie nur damals Kleidung für den Kleinen mitgenommen hatte, als sie zu Hause raus ist und ihre Sachen nicht mitnehmen konnte. Und ihre Kleidung hat die Mutter jetzt verschenkt. Auch schön oder? Ich find das so krass und ich hoffe wirklich, dass das bald alles ein Ende hat, die Drei eine größere Wohnung finden können und Ruhe haben und ihr Leben genießen können.....
auch ein super schönes Lied zum Nachdenken
Kommentiere diesen Post
G
L
J
L
X
L
B
L
M
L