Daumendrücker
Hallo ihr Lieben,
ich schon wieder. Ich brauche dringend eure Daumendrücker. War gestern mit meiner Mausi beim Tierarzt, eigentlich ne Kleinigkeit, nur zum Impfen. Da haben wir die Tierärztin nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Kleine beim "Haufen machen" so große Probleme hat und hinten bei ihr alles errötet ist. Daraufhin hatten die nochmal in die Analdrüsen geschaut, da war aber wie letztes Mal schon nicht viel drin. Jetzt gehen die davon aus, dass das eine Autoimmunerkrankung ist und sie ein Leben lang mit Kortison behandelt werden soll. Nun haben wir 5 Tage Testphase mit nem Schmerzmittel und Entzündungshemmer und sie muss den Schirm tragen und darf sich nicht dort lecken. Wenn es sich bessert, ist es keine Autoimmunerkrankung, wenn aber nicht, bleibt uns nichts anderes übrig große Tests zu machen und sie bekommt Kortison. Jetzt hat sie auch gesagt, dass das bei Schäferhunden keine Seltenheit ist. Unsere ist aber ja nur ein Teil Schäferhund, daher habe ich noch bange Hoffnung, ein ganz kleines bisschen, dass sie Glück hat. Die Symptome weist sie zwar auf, bis auf 1 1/2, die man ausschließen kann. Einer ist, dass sie sich nicht mehr trauen groß zu machen, dass schmerzt bei ihr zwar, dennoch macht sie es, wenn auch nicht gerne, aber sie macht es. Es heißt, dass die Hunde versuchen es zu unterlassen, dem ist aber nicht wirklich so, daher 1/2. Das Andere, dass sie nicht mehr mit dem Schwanz wedeln oder den Schwand erhoben tragen. Das macht sie aber dauerhaft, klemmt ihn nicht ein. Was mir schon mal zeigt, dass irgendwo noch Hoffnung besteht, dass es notfalls noch nicht fortgeschritten ist. Ich habe ein bisschen Angst und hoffe, dass alles wieder gut wird. Klar, sie schaut mich den ganzen Tag an mit ihrem Schirmchen, als hätte sie was verbockt... hat sie ja aber nicht :-( aber was soll ich tun, will ja nur helfen... :-(
Also Leutz, schön die Daumen gedrückt halten.... bitte bitte bitte!!!!! Ende der Woche sollte ich dann wieder vorbei schauen beim Tierarzt.
Eure Laila