Halbwegs wieder fit...
...und doch fühle ich mich merkwürdig. Die Kopfschmerzen sind eigentlich weg, aber der Druck über den Augen ist immer noch da. Mag auch an der Müdigkeit liegen. Ach je, ich will ins Bett. Aber nein, arbeiten geht vor.
Jetzt ist mein Chef auch schon im Büro. Der ist wirklich krank. So früh kommt er sonst nimmer nie. Drückt mal bitte die Daumen, mein Bruder ist ja bei uns beschäftigt und derzeit sieht es sehr schlecht für ihn aus, weil die Aufträge fehlen und er somit nichts zu tun hat. Ich hoffe ganz schnell, dass sich das Blatt noch wieder wendet und wieder neue Aufträge rein kommen. Seine Alte bekommt jetzt auch jederzeit das Kind. Oh man, was da vorletzte Woche bei uns schon wieder ans Licht kam, zum heulen sag ich euch.
Kurz vor Weihnachten hatten wir ja den Riesenkrach mit der Mutter seiner Alten, weil seine Alte sich doch heimlich verpisst hatte und bei meinen Eltern ständig Telefonterror war von der Mutter, von der Polizei und mit den Anwälten mussten sie sich herumplagen. So viel Ärger, wir haben uns so viele Gedanken gemacht, wir waren echt schon nervlich am Ende, meine Eltern noch mehr als ich, die mussten damit ja auskommen, dass mitten in der Nacht die Telefone klingelten und mit den ständigen Terminen und Vorladungen. Eine Anzeige für meinen Bruder jagte die nächste. Und wofür das alles? Für NICHTS. Mein Bruder hatte immer abgestritten irgendetwas zu wissen, hatte nicht auf die Anzeige reagiert, hat die Polizei belogen, denn letzte Woche offenbarte er, dass er die ganze Zeit Bescheid wusste, es nur niemandem sagen durfte. Am liebsten wäre ich ihm an die Gurgel gesprungen. Dann braucht man sich auch nicht wundern, dass die Mutter so ausgeflippt ist. Nur schön, dass meine Eltern unter allem leiden durften. Ich habe zu Hause geheult, weil ich mir solche Sorgen gemacht habe, dass ihm was passiert bei der Psychomutter, aber jetzt? Jetzt war das sogar berechtigt. Oh man, echt links und rechts, wäre er nicht mein Bruder und ich nicht so ein Feigling hätte ich ihm ein paar gesetzt.
Auf das blöde Thema kamen wir eigentlich wieder, weil sie ja damals schwanger "aufgetaucht" ist. Natürlich hat dann jeder gesagt, das Kind ist nicht von ihm. Ich zweifel auch heute noch daran, wer die Beziehung (wenn man das so nennen soll) kennt und sieht und live miterlebt, der versteht was ich meine. Die sind mal eine Woche zusammen, dann haben sie Streit und trennen sich, dann sind sie mal wieder zusammen. Und zwischendurch springt jeder mal mit nem anderen ins Bett. So geht das immer hin und her. Das ist doch keine Beziehung. Naja, auf jeden Fall geht es ja immernoch darum, dass er gefälligst den blöden Vaterschaftstest machen soll, wenn das Kind da ist. Aber er ist sich halt zu hundertprozent sicher, dass er der Vater ist, weil ja der Frauenarzt genau ausgerechnet hat, wann das Kind gezeugt wurde. Aha, welcher Arzt kann das bitte schön? Den möchte ich gerne mal kennen lernen. Aber der glaubt halt eh alles, was man ihm erzählt. Für ihn ist auch das Kind bald da und dann ist alles toll. Dass er gerade dabei ist seinen Job zu velieren, dass er nicht mehr dort in der Nähe wohnt, dass er irgendwie sein Geld ran bringen muss, dass er sich vielleicht selber mal um einen neuen Job bemüht, das interessiert den alles überhaupt nicht. Der stellt sich das alles sowas von einfach vor. Das Kind kostet Geld. Wie will er dem Kind, wenn es denn seins ist, etwas bieten können? Der Junge hat echt keine Ahnung vom Leben. Meine Eltern sind auch ganz begeistert, dass es jetzt schon soweit ist, keiner freut sich drauf, keiner kann das Mädel wirklich leiden, weil die einfach viel zu jung dafür ist und noch weniger Ahnung vom Leben hat als mein Bruder.
Das Jugendamt wollte ihr das Kind ja weg nehmen. Jetzt wohnt sie ja wieder bei ihrer Mutter, da sie es dann angeblich nicht weg nehmen können. Ich meine, das Mädel ist beim Jugendamt bekannt, weil sie alle 2 Wochen von zu Hause ausgerissen ist und das Jugendamt sogar das Sorgerecht für sie hat. Die hat dort ne richtig dicke Akte. Das Jugendamt weiß, dass ihre Mutter psychisch gestört ist und ihre älteste Tochter schon zwangseinweisen lassen wollte, weil sie sie geschlagen hat. Super, jetzt war das Jugendamt auf Grund dessen 3 Monate dort in dem Haus jeden Tag und hat alles beurteilt und in dieser Zeit konnte sogar Mutti sich zusammenreißen und alle haben einen auf Friede Freude Eierkuchen gemacht. Also ganz ehrlich, so hart das klingt und ich bin wahrlich kein Freund davon, aber das Kind sollte man ihr nicht überlassen. Jeder aus dem Ort weiß das, mittlerweile sogar bei meinen Eltern im Ort wissen viele, wie die Familie tickt. Das kann man keinem Kind wünschen. Und einen Spruch von einem 16jährigen Mädel - "man kann es doch probieren", was soll man davon denn halten? Wenn es nicht klappt oder zu viel schreit, dann können wir es ja abgeben? Ich sag es ja, keine Ahnung von nichts und das Kind rutscht jeden Tag tiefer im Bauch und meine Eltern sind jeden Tag mehr begeistert.
Drückt mir einfach die Daumen, dass ein Auftrag rein kommt und er zumindest nicht seinen Job verlieren muss, mehr kann ich derzeit für meinen Bruder nicht mehr machen (habe gestern noch seine Bewerbung fertig gestellt), er ist jetzt zum ersten Mal auf sich alleine gestellt, da muss er jetzt selber durch, so leid es mir und meinen Eltern tut, aber man kann im Leben nicht immer alles in den Hintern geschoben bekommen....
Jetzt ist mein Chef auch schon im Büro. Der ist wirklich krank. So früh kommt er sonst nimmer nie. Drückt mal bitte die Daumen, mein Bruder ist ja bei uns beschäftigt und derzeit sieht es sehr schlecht für ihn aus, weil die Aufträge fehlen und er somit nichts zu tun hat. Ich hoffe ganz schnell, dass sich das Blatt noch wieder wendet und wieder neue Aufträge rein kommen. Seine Alte bekommt jetzt auch jederzeit das Kind. Oh man, was da vorletzte Woche bei uns schon wieder ans Licht kam, zum heulen sag ich euch.
Kurz vor Weihnachten hatten wir ja den Riesenkrach mit der Mutter seiner Alten, weil seine Alte sich doch heimlich verpisst hatte und bei meinen Eltern ständig Telefonterror war von der Mutter, von der Polizei und mit den Anwälten mussten sie sich herumplagen. So viel Ärger, wir haben uns so viele Gedanken gemacht, wir waren echt schon nervlich am Ende, meine Eltern noch mehr als ich, die mussten damit ja auskommen, dass mitten in der Nacht die Telefone klingelten und mit den ständigen Terminen und Vorladungen. Eine Anzeige für meinen Bruder jagte die nächste. Und wofür das alles? Für NICHTS. Mein Bruder hatte immer abgestritten irgendetwas zu wissen, hatte nicht auf die Anzeige reagiert, hat die Polizei belogen, denn letzte Woche offenbarte er, dass er die ganze Zeit Bescheid wusste, es nur niemandem sagen durfte. Am liebsten wäre ich ihm an die Gurgel gesprungen. Dann braucht man sich auch nicht wundern, dass die Mutter so ausgeflippt ist. Nur schön, dass meine Eltern unter allem leiden durften. Ich habe zu Hause geheult, weil ich mir solche Sorgen gemacht habe, dass ihm was passiert bei der Psychomutter, aber jetzt? Jetzt war das sogar berechtigt. Oh man, echt links und rechts, wäre er nicht mein Bruder und ich nicht so ein Feigling hätte ich ihm ein paar gesetzt.
Auf das blöde Thema kamen wir eigentlich wieder, weil sie ja damals schwanger "aufgetaucht" ist. Natürlich hat dann jeder gesagt, das Kind ist nicht von ihm. Ich zweifel auch heute noch daran, wer die Beziehung (wenn man das so nennen soll) kennt und sieht und live miterlebt, der versteht was ich meine. Die sind mal eine Woche zusammen, dann haben sie Streit und trennen sich, dann sind sie mal wieder zusammen. Und zwischendurch springt jeder mal mit nem anderen ins Bett. So geht das immer hin und her. Das ist doch keine Beziehung. Naja, auf jeden Fall geht es ja immernoch darum, dass er gefälligst den blöden Vaterschaftstest machen soll, wenn das Kind da ist. Aber er ist sich halt zu hundertprozent sicher, dass er der Vater ist, weil ja der Frauenarzt genau ausgerechnet hat, wann das Kind gezeugt wurde. Aha, welcher Arzt kann das bitte schön? Den möchte ich gerne mal kennen lernen. Aber der glaubt halt eh alles, was man ihm erzählt. Für ihn ist auch das Kind bald da und dann ist alles toll. Dass er gerade dabei ist seinen Job zu velieren, dass er nicht mehr dort in der Nähe wohnt, dass er irgendwie sein Geld ran bringen muss, dass er sich vielleicht selber mal um einen neuen Job bemüht, das interessiert den alles überhaupt nicht. Der stellt sich das alles sowas von einfach vor. Das Kind kostet Geld. Wie will er dem Kind, wenn es denn seins ist, etwas bieten können? Der Junge hat echt keine Ahnung vom Leben. Meine Eltern sind auch ganz begeistert, dass es jetzt schon soweit ist, keiner freut sich drauf, keiner kann das Mädel wirklich leiden, weil die einfach viel zu jung dafür ist und noch weniger Ahnung vom Leben hat als mein Bruder.
Das Jugendamt wollte ihr das Kind ja weg nehmen. Jetzt wohnt sie ja wieder bei ihrer Mutter, da sie es dann angeblich nicht weg nehmen können. Ich meine, das Mädel ist beim Jugendamt bekannt, weil sie alle 2 Wochen von zu Hause ausgerissen ist und das Jugendamt sogar das Sorgerecht für sie hat. Die hat dort ne richtig dicke Akte. Das Jugendamt weiß, dass ihre Mutter psychisch gestört ist und ihre älteste Tochter schon zwangseinweisen lassen wollte, weil sie sie geschlagen hat. Super, jetzt war das Jugendamt auf Grund dessen 3 Monate dort in dem Haus jeden Tag und hat alles beurteilt und in dieser Zeit konnte sogar Mutti sich zusammenreißen und alle haben einen auf Friede Freude Eierkuchen gemacht. Also ganz ehrlich, so hart das klingt und ich bin wahrlich kein Freund davon, aber das Kind sollte man ihr nicht überlassen. Jeder aus dem Ort weiß das, mittlerweile sogar bei meinen Eltern im Ort wissen viele, wie die Familie tickt. Das kann man keinem Kind wünschen. Und einen Spruch von einem 16jährigen Mädel - "man kann es doch probieren", was soll man davon denn halten? Wenn es nicht klappt oder zu viel schreit, dann können wir es ja abgeben? Ich sag es ja, keine Ahnung von nichts und das Kind rutscht jeden Tag tiefer im Bauch und meine Eltern sind jeden Tag mehr begeistert.
Drückt mir einfach die Daumen, dass ein Auftrag rein kommt und er zumindest nicht seinen Job verlieren muss, mehr kann ich derzeit für meinen Bruder nicht mehr machen (habe gestern noch seine Bewerbung fertig gestellt), er ist jetzt zum ersten Mal auf sich alleine gestellt, da muss er jetzt selber durch, so leid es mir und meinen Eltern tut, aber man kann im Leben nicht immer alles in den Hintern geschoben bekommen....
Kommentiere diesen Post
J
L
B
L
M
L
M
L
M
L