Tagebücher, sind das ...
... normale wieder lesbare Bücher? Ich habe mich letzten Sonntag damit befasst. Ich bin nach einem Streit mit meinem Schatz in unser Gästezimmer gegangen. Ursprünglich hatte ich den Drang gehegt meine angesammelten Fotos von früher zu sortieren. Doch wie sollte es anders sein, ich bin natürlich auf etwas hängen geblieben. Meinen alten Tagebüchern. Ich habe mich tatsächlich dort hingesetzt, angefangen zu lesen. Im ersten Moment musste ich schmunzeln, da ich natürlich auf jeder Seite preisgeben musste, in wen ich derzeit verliebt bin. Dieser Name wurde jedoch durchgestrichen und durch einen anderen Namen ersetzt. Falls ihr jetzt denkt, ha, das kann ja mal vorkommen, der irrt sich. Dieser "neue" Name wurde auch wieder durchgestrichen und durch einen neuen oder alten ersetzt. Kam halt immer darauf an, wer oder was wann in war. Das fand ich sehr belustigend. Dann habe ich oft meine "Gefühle" dort eingetragen, bei einigen Sachen wurde ich doch recht traurig, aber was mir am meisten aufgefallen ist, ich habe nicht wirklich "Tagebuch" geführt. In meinem Hintergrundwissen habe ich die Sachen die ich geschrieben habe immer so formuliert, dass es ein anderer nicht missversteht, wenn er dies liest. Ich hatte immer den Gedanken, dass ein anderer das lesen könnte, somit habe ich nur teilweise die Wahrheit hineingschrieben. Ist das nicht totaler Blödsinn? Ergibt das Tagebuchschreiben so überhaupt einen Sinn?
Ich sehe dadurch aber auch, dass ich älter und reifer wurde. Ich habe natürlich nicht nur ein Tagebuch geführt. Die Schriften wurden ordentlicher, es wurde nichts mehr durchgestrichen und es wurden "teilweise" auch wahre Gefühle hinein geschrieben. Dabei jedoch fällt mir auf, als ich das Tagebuch führte, wo ich meine beste Freundin C. kennen lernte, sehr ehrlich geführt habe und ich weiß ja auch, dass C. und ich uns die Bücher immer untereinander zum lesen gegeben haben. Auch wenn ich etwas nicht so positives über sie eingetragen habe, war es zu diesem Zeitpunkt ehrlich und sie wusste es. Sie war eben eine tolle beste Freundin. Und das ist sie jetzt wieder für mich, auch wenn wir uns so wenig sehen können.
Wenn ich jetzt an heute denke, ich weiß, dass ich innerlich immer noch nicht bereit bin über einige Dinge zu schreiben, vielleicht öffnet sich ja noch da mein Herz, doch zur Zeit habe ich das Gefühl, ich kenne euch alle schon so gut, dass es mir - hmmm ja, wie soll ich das sagen - peinlich - ist. Nicht das ihr jetzt aufhört meinen Blog zu lesen, ihr seid ja immer für mich da, bloß bei einigen Sachen fehlt mir derzeit noch die Überwindung. Ich denke auch die wird sich irgendwann legen. Als ich hier angefangen habe zu schreiben, wollte ich einfach alles los werden, was mich innerlich so zerfressen hat. Da half kein Stück Papier mehr, das musste einfach jederzeit herhalten. Und das Tagebuch hier tut mir so gut, dass ich mittlerweile über die wahren Dinge schreibe, wenn mir etwas nicht passt, ich trage es hier ein, auch wenn ich den Hintergedanken noch habe, dass es einer meiner Bekannten lesen könnte, es ist mir egal, es ist mein Tagebuch, für so etwas ist es schließlich da. Ich muss es nicht anderen Recht machen, ich muss es mir Recht machen. Ich denke, ich habe in all den Jahren viel Tagebuch geführt und ich weiß, dass ich erwachsen und vernünftig geworden bin.
Bei einem Tagebuch (es ist das Letzte) was ich geführt habe fehlt mir der Schlüssel. Natürlich ist es abgeschlossen. Ich werde es wohl irgendwie knacken müssen. Voll ist es nicht. Ich habe in meiner letzten Beziehung damit angefangen, sprich es ist jetzt schon Jahre her. Auch da bin ich gespannt, was drinnen steht. Aber ich wüsste nicht, wo ich den Schlüssel dafür gelassen haben soll. Daher muss der Schlossknacker nun her.
Früher haben wir unter Freunden ebensolche Tagebücher geführt, die nur die beiden führenden lesen durften. C. und ich hatten auch eines. Erst hatten wir uns früher immer Briefe geschrieben, irgendwann hatten wir dann ein Buch geführt. Es erleichterte einiges. Ich habe mir überlegt ein Buch zu kaufen, was man verschließen kann und es C. zu schicken. Einen Schlüssel bekommt sie, einen bekomme ich und wenn sie Lust hat, schreibt sie hinein und schickt es mir und umgekehrt genauso. Was haltet ihr von dieser Idee? Ich finde es toll, da wir uns selten sehen, aber so wüssten wir immer, was mit dem anderen los ist. C. hat derzeit arge Probleme mit dem Internet, daher ist es per E-Mail sehr schwer. Ihr könnt mir ja eure Meinungen schreiben, was ihr nun davon haltet. Wie gesagt, ich finde die Idee toll, aber kann ja sein, dass es doch zu kindisch klingt, obwohl ich es gut finde, mal wieder wie in alten Zeiten den Stift zu zücken und drauf los zu schreiben...
Ich sehe dadurch aber auch, dass ich älter und reifer wurde. Ich habe natürlich nicht nur ein Tagebuch geführt. Die Schriften wurden ordentlicher, es wurde nichts mehr durchgestrichen und es wurden "teilweise" auch wahre Gefühle hinein geschrieben. Dabei jedoch fällt mir auf, als ich das Tagebuch führte, wo ich meine beste Freundin C. kennen lernte, sehr ehrlich geführt habe und ich weiß ja auch, dass C. und ich uns die Bücher immer untereinander zum lesen gegeben haben. Auch wenn ich etwas nicht so positives über sie eingetragen habe, war es zu diesem Zeitpunkt ehrlich und sie wusste es. Sie war eben eine tolle beste Freundin. Und das ist sie jetzt wieder für mich, auch wenn wir uns so wenig sehen können.
Wenn ich jetzt an heute denke, ich weiß, dass ich innerlich immer noch nicht bereit bin über einige Dinge zu schreiben, vielleicht öffnet sich ja noch da mein Herz, doch zur Zeit habe ich das Gefühl, ich kenne euch alle schon so gut, dass es mir - hmmm ja, wie soll ich das sagen - peinlich - ist. Nicht das ihr jetzt aufhört meinen Blog zu lesen, ihr seid ja immer für mich da, bloß bei einigen Sachen fehlt mir derzeit noch die Überwindung. Ich denke auch die wird sich irgendwann legen. Als ich hier angefangen habe zu schreiben, wollte ich einfach alles los werden, was mich innerlich so zerfressen hat. Da half kein Stück Papier mehr, das musste einfach jederzeit herhalten. Und das Tagebuch hier tut mir so gut, dass ich mittlerweile über die wahren Dinge schreibe, wenn mir etwas nicht passt, ich trage es hier ein, auch wenn ich den Hintergedanken noch habe, dass es einer meiner Bekannten lesen könnte, es ist mir egal, es ist mein Tagebuch, für so etwas ist es schließlich da. Ich muss es nicht anderen Recht machen, ich muss es mir Recht machen. Ich denke, ich habe in all den Jahren viel Tagebuch geführt und ich weiß, dass ich erwachsen und vernünftig geworden bin.
Bei einem Tagebuch (es ist das Letzte) was ich geführt habe fehlt mir der Schlüssel. Natürlich ist es abgeschlossen. Ich werde es wohl irgendwie knacken müssen. Voll ist es nicht. Ich habe in meiner letzten Beziehung damit angefangen, sprich es ist jetzt schon Jahre her. Auch da bin ich gespannt, was drinnen steht. Aber ich wüsste nicht, wo ich den Schlüssel dafür gelassen haben soll. Daher muss der Schlossknacker nun her.
Früher haben wir unter Freunden ebensolche Tagebücher geführt, die nur die beiden führenden lesen durften. C. und ich hatten auch eines. Erst hatten wir uns früher immer Briefe geschrieben, irgendwann hatten wir dann ein Buch geführt. Es erleichterte einiges. Ich habe mir überlegt ein Buch zu kaufen, was man verschließen kann und es C. zu schicken. Einen Schlüssel bekommt sie, einen bekomme ich und wenn sie Lust hat, schreibt sie hinein und schickt es mir und umgekehrt genauso. Was haltet ihr von dieser Idee? Ich finde es toll, da wir uns selten sehen, aber so wüssten wir immer, was mit dem anderen los ist. C. hat derzeit arge Probleme mit dem Internet, daher ist es per E-Mail sehr schwer. Ihr könnt mir ja eure Meinungen schreiben, was ihr nun davon haltet. Wie gesagt, ich finde die Idee toll, aber kann ja sein, dass es doch zu kindisch klingt, obwohl ich es gut finde, mal wieder wie in alten Zeiten den Stift zu zücken und drauf los zu schreiben...
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