Der traurige Zwischenfall...
... den hatte ich euch ja noch gar nicht geschrieben.
Ich hatte euch doch vor meinem Kurztrip nach Thüringen erzählt, dass meine Mama ihren alten Schulfreund noch einmal sehen wollte, der im Sterben lag. Am Donnerstag, als wir dorthin gefahren sind, hatte mich meine Mama vormittags noch auf der Arbeit angerufen, dass sie ihn jetzt ins künstliche Koma legen mussten, weil es nicht mehr ging. Als wir dann abends angekommen sind, teilten uns die anderen mit, dass er es nicht mehr geschafft hatte. Er ist an dem Abend verstorben. Es war nicht leicht für alle, aber ich sag es mal so, jeder war auf das, was da kam drauf vorbereitet. Der Freund hatte damals alle Leute schon zu einer Abschiedsparty eingeladen, weil er ja wusste, es könnte ihm bald schlechter gehen. Leider konnte er meine Mama nun nicht mehr sehen. Die wenigen Stunden, die dazwischen lagen haben nicht mehr ausgereicht. Ich finde das total traurig, aber das Leben kann nun mal hart und ungerecht sein. So musste er aber nicht mehr mit Schmerzen sterben.
Nun haben die 3 sich zusammen gesetzt und darüber nachgedacht, ob sie eine Anzeige für die Zeitung machen sollen oder nicht. Ich glaube sie sind nun zu dem Schluss gekommen auf der Beerdigung einen großen Strauß mit einem Gedicht zu hinterlassen, wo alle Leute namentlich genannt werden, die sich noch gemeldet haben, denen es auch wirklich ernst war, die ihm was bedeutet haben und gerne was dazu beisteuern möchten. Das finde ich eine nette Geste.
Ich finde es sehr traurig, dass meine Mama es nun nicht mehr geschafft hat, sich auch zu verabschieden, aber in Gedanken war sie immer bei ihm. Am Abend wurde noch über die schönen Dinge gesprochen, die alle mit ihm zusammen erlebt haben. Ich fand das sehr schön. Am Samstag wurden noch Fotos vom Klassentreffen angeschaut, da war er noch recht fit und auch da wurde wieder in Erinnerungen geschwellgt. Ich finde es schön, dass die 3 ihrer Trauer mit Erinnerungen und Gedanken an ihn freien Lauf gelassen haben. Das hätte er gewollt, da ich aus den Gesprächen entnehmen konnte, dass er ein sehr fröhlicher und offener Mensch war, auch als er die Diagnose bekommen hatte, hatte er das Beste daraus gemacht und nicht aufgegeben und seine Fröhlichkeit verloren. Solche Menschen sind sehr stark und solche Menschen hätten es verdient, die Krankheit zu besiegen.
Leider habe ich auch erfahren, dass er mit dem Krebs so weit fortgeschritten war, dass ständig neue Organe befallen wurden, dass es einfach unmöglich war, den Krebs zu besiegen.
Da ich diesen Artikel diesem Menschen widmen möchte, wird hier auch über kein anderes Thema berichtet.
Daher werde ich auch hier wieder bei Claudia eine Kerze anzünden.
In Gedanken meiner Mama an einen guten Freund, möge er im Himmel seinen Frieden finden...
Ich hatte euch doch vor meinem Kurztrip nach Thüringen erzählt, dass meine Mama ihren alten Schulfreund noch einmal sehen wollte, der im Sterben lag. Am Donnerstag, als wir dorthin gefahren sind, hatte mich meine Mama vormittags noch auf der Arbeit angerufen, dass sie ihn jetzt ins künstliche Koma legen mussten, weil es nicht mehr ging. Als wir dann abends angekommen sind, teilten uns die anderen mit, dass er es nicht mehr geschafft hatte. Er ist an dem Abend verstorben. Es war nicht leicht für alle, aber ich sag es mal so, jeder war auf das, was da kam drauf vorbereitet. Der Freund hatte damals alle Leute schon zu einer Abschiedsparty eingeladen, weil er ja wusste, es könnte ihm bald schlechter gehen. Leider konnte er meine Mama nun nicht mehr sehen. Die wenigen Stunden, die dazwischen lagen haben nicht mehr ausgereicht. Ich finde das total traurig, aber das Leben kann nun mal hart und ungerecht sein. So musste er aber nicht mehr mit Schmerzen sterben.
Nun haben die 3 sich zusammen gesetzt und darüber nachgedacht, ob sie eine Anzeige für die Zeitung machen sollen oder nicht. Ich glaube sie sind nun zu dem Schluss gekommen auf der Beerdigung einen großen Strauß mit einem Gedicht zu hinterlassen, wo alle Leute namentlich genannt werden, die sich noch gemeldet haben, denen es auch wirklich ernst war, die ihm was bedeutet haben und gerne was dazu beisteuern möchten. Das finde ich eine nette Geste.
Ich finde es sehr traurig, dass meine Mama es nun nicht mehr geschafft hat, sich auch zu verabschieden, aber in Gedanken war sie immer bei ihm. Am Abend wurde noch über die schönen Dinge gesprochen, die alle mit ihm zusammen erlebt haben. Ich fand das sehr schön. Am Samstag wurden noch Fotos vom Klassentreffen angeschaut, da war er noch recht fit und auch da wurde wieder in Erinnerungen geschwellgt. Ich finde es schön, dass die 3 ihrer Trauer mit Erinnerungen und Gedanken an ihn freien Lauf gelassen haben. Das hätte er gewollt, da ich aus den Gesprächen entnehmen konnte, dass er ein sehr fröhlicher und offener Mensch war, auch als er die Diagnose bekommen hatte, hatte er das Beste daraus gemacht und nicht aufgegeben und seine Fröhlichkeit verloren. Solche Menschen sind sehr stark und solche Menschen hätten es verdient, die Krankheit zu besiegen.
Leider habe ich auch erfahren, dass er mit dem Krebs so weit fortgeschritten war, dass ständig neue Organe befallen wurden, dass es einfach unmöglich war, den Krebs zu besiegen.
Da ich diesen Artikel diesem Menschen widmen möchte, wird hier auch über kein anderes Thema berichtet.
Daher werde ich auch hier wieder bei Claudia eine Kerze anzünden.
In Gedanken meiner Mama an einen guten Freund, möge er im Himmel seinen Frieden finden...
Kommentiere diesen Post
J
L
G
L
I
L