Ich bin traurig....
...weil es meiner Trauzeugin nicht so gut geht. Sie wünscht sich mit ihrem Mann nichts sehnlicher als ein Baby und es will einfach nicht klappen. Ok, ein bisschen crazy sind die beiden ja schon und ich kann das auch nicht ganz nachvollziehen, denn die beiden lesen Babybücher, um bestens vorbereitet zu sein, aber eine Schwangerschaft kann man doch nicht nach einem Buch planen oder doch? Ich meine, ich habe mich mit dem Thema noch nie befasst, aber ich wüsste, dass ich es einfach auf mich zukommen lassen würde, mir Ratschläge hole, aber Bücher darüber lesen? Jede Schwangerschaft erlebt man doch bekanntlich anders, wie können Bücher da helfen? Geht das? Eure Meinungen sind gefragt, ich hatte die Situation noch nicht, kenne mich also nicht aus.
Auf jeden Fall hatte sie ja auch jahrelang die Pille genommen. Bei ihr war das so, dass sie die drei oder vier Monate ununterbrochen genommen hat, dann hatte sie ihre Periode, dann wieder drei vier Monate ohne Unterbrechung. Die Ärztin meinte zu ihr, das wäre in Ordnung, es würden keine Risiken dadurch entstehen. Jetzt hatten die beiden ja im August geheiratet und sind dann in die Flitterwochen gefahren. Danach hat sie dann die Pille abgesetzt. Das ist also jetzt schon über ein halbes Jahr her. Und nichts ist passiert seit dem. Ihr Zyklus kommt so langsam in ein Gleichgewicht, aber eben noch nicht richtig. Sie bekommt jetzt fast alle 34 Tage ihre Blutungen. Ist ja so gesehen immernoch recht spät, aber ich würde darauf schließen, dass sie die Pille halt immer so lange ohne Unterbrechung genommen hat. Aber wie gesagt, die Ärztin meinte zu ihr, es wäre ok so. Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen. Ich denke auch, dass der Körper sich einfach Zeit lässt an alles zu gewöhnen, immerhin, die Pille nicht mehr zu nehmen, keinen Alkohol mehr zu trinken von heute auf morgen (keine Alkoholikerin, einfach wegen das Babywunsches trinkt sie keinen mehr, seit sie die Pille abgesetzt hat) und sie trinkt so gut wie keinen Energy-Drink mehr. Hat sie sonst fast täglich oder wöchentlich getrunken, aber der Stoff da drin ist wohl nicht gut für Schwangerschaften.
Sie schrieb mir, dass sie oft geweint hat, weil es ein so großer Wunsch ist für beide. Dann ist das Problem in der Umgebung auch noch da. Freunde von ihr versuchen nun seit zwei Jahren ein Kind zu zeugen und es klappte nicht. Bisher war alles in Ordnung, jetzt haben sie sich testen lassen und dabei kam heraus, dass auf natürlichem Wege nichts passieren wird. Traurig oder? Ihre Schwester hatte eine Fehlgeburt und ihre Schwägerin jetzt auch und die haben es auch seit zwei Jahren jetzt schon versucht und sich natürlich total gefreut, dass es endlich geklappt hat. Natürlich macht man sich dann noch mehr Sorgen um alles. Kann ich auch voll verstehen. Es macht mich nur traurig, das zu lesen, was sie schreibt. Ich würde gerne helfen, aber wir machen es nur noch schlimmer, wenn sie ständig von allen Seiten die Frage bekommt, ob es denn schon "endlich" geklappt hat. Das ist immer besonders schlimm für sie, auch wenn sie weiß, dass es nur gut gemeint ist. Aber sie versucht sich wieder aufzubauen, mal nicht darüber nach zu denken, sich damit nicht zu stressen und dann kommen wieder im passenden Moment diese Fragen und schon ist sie wieder im Tief versunken.
Ich habe ihr den Rat gegeben, sie soll sich damit selber nicht stressen, weil dann wird es nichts, weil sie sich unter Druck setzt. Man kennt das doch, wenn man es zwingend möchte, klappt es nie. Mir tut das nur so weh, weil andere Leute bekommen einfach so ein Kind, obwohl es nicht geplant oder gewollt ist und die Leute, die es wirklich möchten, schaffen es einfach nicht. Ich möchte mich so gerne mit den beiden freuen können, aber ich will bei ihr nicht mehr hinterfragen, damit es sie nicht wieder traurig macht. Ich will nur, dass sie sich Zeit lässt, über andere Dinge nachdenkt, bis es von ganz alleine klappt. Es ist mir wichtig, dass es ihr gut geht. Ich würde ihr gerne die Angst nehmen, die sie hat und ich wünschte ich könnte ihr versichern, dass sie ganz sicher schwanger werden wird. Sie schrieb, wenn sie das wüsste, wenn ihr das jemand bestätigen kann, dann wäre sie schon glücklicher und sie würde sich selber nicht dazu drängen, dann wäre es ihr auch egal, in welchem Zeitraum das Kind kommen würde, denn sie hätte die Gewissheit, dass sie Mama wird, egal wann. Aber so sagt sie, so muss sie hoffen und ist jedes Mal auf's neue enttäuscht, wenn sie ihre Periode bekommt, weil sie dann wieder weiß, dass ein Versuch fehlgeschlagen ist.
Die beiden haben sich sogar einen Eisprungtester gekauft, um zu sehen, ob sie jetzt den nächsten Eisprung hat, um es wieder zu versuchen. Ich drücke ihr die Daumen, dass sie es schafft. Die beiden müssen zusammen halten und sich wirklich mal ablenken und nicht so darüber nachdenken. Ich wünsche es ihnen von ganzen Herzen....
Auf jeden Fall hatte sie ja auch jahrelang die Pille genommen. Bei ihr war das so, dass sie die drei oder vier Monate ununterbrochen genommen hat, dann hatte sie ihre Periode, dann wieder drei vier Monate ohne Unterbrechung. Die Ärztin meinte zu ihr, das wäre in Ordnung, es würden keine Risiken dadurch entstehen. Jetzt hatten die beiden ja im August geheiratet und sind dann in die Flitterwochen gefahren. Danach hat sie dann die Pille abgesetzt. Das ist also jetzt schon über ein halbes Jahr her. Und nichts ist passiert seit dem. Ihr Zyklus kommt so langsam in ein Gleichgewicht, aber eben noch nicht richtig. Sie bekommt jetzt fast alle 34 Tage ihre Blutungen. Ist ja so gesehen immernoch recht spät, aber ich würde darauf schließen, dass sie die Pille halt immer so lange ohne Unterbrechung genommen hat. Aber wie gesagt, die Ärztin meinte zu ihr, es wäre ok so. Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen. Ich denke auch, dass der Körper sich einfach Zeit lässt an alles zu gewöhnen, immerhin, die Pille nicht mehr zu nehmen, keinen Alkohol mehr zu trinken von heute auf morgen (keine Alkoholikerin, einfach wegen das Babywunsches trinkt sie keinen mehr, seit sie die Pille abgesetzt hat) und sie trinkt so gut wie keinen Energy-Drink mehr. Hat sie sonst fast täglich oder wöchentlich getrunken, aber der Stoff da drin ist wohl nicht gut für Schwangerschaften.
Sie schrieb mir, dass sie oft geweint hat, weil es ein so großer Wunsch ist für beide. Dann ist das Problem in der Umgebung auch noch da. Freunde von ihr versuchen nun seit zwei Jahren ein Kind zu zeugen und es klappte nicht. Bisher war alles in Ordnung, jetzt haben sie sich testen lassen und dabei kam heraus, dass auf natürlichem Wege nichts passieren wird. Traurig oder? Ihre Schwester hatte eine Fehlgeburt und ihre Schwägerin jetzt auch und die haben es auch seit zwei Jahren jetzt schon versucht und sich natürlich total gefreut, dass es endlich geklappt hat. Natürlich macht man sich dann noch mehr Sorgen um alles. Kann ich auch voll verstehen. Es macht mich nur traurig, das zu lesen, was sie schreibt. Ich würde gerne helfen, aber wir machen es nur noch schlimmer, wenn sie ständig von allen Seiten die Frage bekommt, ob es denn schon "endlich" geklappt hat. Das ist immer besonders schlimm für sie, auch wenn sie weiß, dass es nur gut gemeint ist. Aber sie versucht sich wieder aufzubauen, mal nicht darüber nach zu denken, sich damit nicht zu stressen und dann kommen wieder im passenden Moment diese Fragen und schon ist sie wieder im Tief versunken.
Ich habe ihr den Rat gegeben, sie soll sich damit selber nicht stressen, weil dann wird es nichts, weil sie sich unter Druck setzt. Man kennt das doch, wenn man es zwingend möchte, klappt es nie. Mir tut das nur so weh, weil andere Leute bekommen einfach so ein Kind, obwohl es nicht geplant oder gewollt ist und die Leute, die es wirklich möchten, schaffen es einfach nicht. Ich möchte mich so gerne mit den beiden freuen können, aber ich will bei ihr nicht mehr hinterfragen, damit es sie nicht wieder traurig macht. Ich will nur, dass sie sich Zeit lässt, über andere Dinge nachdenkt, bis es von ganz alleine klappt. Es ist mir wichtig, dass es ihr gut geht. Ich würde ihr gerne die Angst nehmen, die sie hat und ich wünschte ich könnte ihr versichern, dass sie ganz sicher schwanger werden wird. Sie schrieb, wenn sie das wüsste, wenn ihr das jemand bestätigen kann, dann wäre sie schon glücklicher und sie würde sich selber nicht dazu drängen, dann wäre es ihr auch egal, in welchem Zeitraum das Kind kommen würde, denn sie hätte die Gewissheit, dass sie Mama wird, egal wann. Aber so sagt sie, so muss sie hoffen und ist jedes Mal auf's neue enttäuscht, wenn sie ihre Periode bekommt, weil sie dann wieder weiß, dass ein Versuch fehlgeschlagen ist.
Die beiden haben sich sogar einen Eisprungtester gekauft, um zu sehen, ob sie jetzt den nächsten Eisprung hat, um es wieder zu versuchen. Ich drücke ihr die Daumen, dass sie es schafft. Die beiden müssen zusammen halten und sich wirklich mal ablenken und nicht so darüber nachdenken. Ich wünsche es ihnen von ganzen Herzen....
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