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Befürfnisse...

Veröffentlicht am von Laila888

erst vor kurzem habe ich darüber nach gedacht, dass ich mich für irgendetwas einsetzen möchte. Für irgendeine Hilfsorganisation oder was weiß ich. Als ich mir heute die Geschichte noch einmal mit dieser Stellenanzeige über das Great Barrier Reef durch gelesen habe, hatte ich durch Zufall noch einen anderen Artikel gefunden. Es ging um einen Delphin, der in dem Reef von einem Hai angefallen wurde und von dem Seaworld dort gepflegt und aufgepeppt wurde, so dass er bald wieder in die Freiheit zurück kann.
Es war schon früher mein Traum gewesen, einmal so ein Pfleger zu sein. Den ganzen Tag hat man doch mehr Spaß und Verantwortung, als in einem blöden Büro und man macht noch etwas sinnvolles, in dem man kranken Tieren helfen kann. Mir geht es dabei nicht um die Zucht der Tiere, das finde ich oft sehr traurig, ich sag nur das Schicksal von dem Orca Keiko, was so ewig hin und her ging in den Nachrichten. Ich will helfen. Solchen Tieren möchte ich gerne helfen. Ich werde nie die Möglichkeit haben so etwas zu machen, da müsste ich nach Australien beispielsweise auswandern und dafür hab ich nicht das Geld. Aber es ist ein Traum, der in mir lebt und heute kam er wieder besonders hervor. Ich liebe Wale, Delphine, Robben über alles. Sie sind so faszinierend und unbeschreiblich schön und mit diesen Tieren zu arbeiten, es wäre das Größte für mich. Es kann anstrengend und traurig sein, aber es kann auch schön und interessant sein. Mit den Tieren durchs Wasser zu gleiten, sie anzufassen, zu streicheln über diese nasse kalte Hautschicht, mit ihnen herum zu albern. Einfach toll diese Vorstellung. Ich beneide die Leute, die das machen können.

Vielleicht sollte ich auf dieser Grundlage aufbauen und ganz klein anfangen, in dem ich erst einmal einer Tierschutzorganisation beitrete, versuche zu helfen, mich zu engagieren, über mich hinaus zu wachsen. Wer weiß, vielleicht werde ich irgendwann wichtig gesehen und bekomme die Chance meinen Traum doch noch zu erfüllen. Wer weiß, was das Leben noch so alles für mich bereit hält. Aber das wäre es für mich. Klar habe ich Angst vor den Dingen, die da kommen könnten. Was weiß ich, beispielsweise ich fange an kranken Hunden zu helfen und die sind nicht zahm und mir könnte etwas passieren, aber es ist immernoch schöner zu wissen, man hat versucht sein bestes zu tun, zu helfen. Ich werde mich am besten mal ein bisschen im Internet informieren über gute und vielleicht auch bekannte Hilfsorganisationen, was man zu tun hat und wie man am besten helfen kann. Ich muss auch die Zeit finden, um helfen zu können, da ich ja auch noch am arbeiten bin. Aber ich glaube und weiß mitlerweile, ich will das wirklich. Ich will helfen. Verletzten Tieren, ausgesetzten Tieren, dass sie ein zu Hause finden, dass sie gesund werden. Ich hoffe für mich, dass ich es umsetzen kann.


Ich bin schon am überlegen, ob ich mich rein aus Spaß bei dem Job auf der Insel bewerben sollte. Ich weiß, ich habe keine Chancen, aber unverhofft kommt oft, vielleicht bin ich ja genau die, die sie brauchen. Wer weiß das schon. Ich bin zwar nicht sonderlich begabt in Englisch und eigentlich kann ich auch nicht wirklich etwas, aber mein Gott, anderen haben auch schon Berge versetzt, von denen man es nicht geglaubt hatte. Und wenn, dann hab ich ja auch nichts zu verlieren. Eigentlich kann man doch nur gewinnen. Selbst wenn ich unter die letzten elf kommen sollte, die dorthin eingeladen werden, um die letzten Tests zu überstehen, bis dann entschieden wird, wer genommen wird, dann war ich immerhin mal für vier Tage dort. Das hat doch auch schon was. Das mit dem Video drehen wird nur etwas schwierig, da ich keine Videokamera besitze. Ich frag einfach mal meinen Schatz. Vielleicht könnte er ja helfen. Mal abwarten und Tee trinken bis dahin....
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